Eine Ombudsstelle ist ganz kurz gefasst ein neutrales Amt / eine neutrale Anlaufstelle, welche von einem Ombudsmann geführt wird. Die Ombudsstelle ist bei Streitfällen eigentlich die erste Anlaufstelle, wo sich Streitende treffen, um ihr Problem lösen zu lassen. Der Vorteil gegenüber Friedensrichtern (und gegenüber allen anderen richterlichen Stellen) ist, dass der bürokratische Aufwand kleiner gehalten wird, denn der Ombudsmann ist keine rechtsprechende Person, sondern mehr eine beratende. Der Ombudsmann ist neutral, informiert, vermittelt und erreicht sein Ziel in den meisten Fällen.
Ombudsstellen gibt es mehrere, denn diese sind je nach Themenbereich aufgeteilt, so gibt es eigentlich für jeden Bereich eine eigene Anlaufstelle. So gibt es unter anderem eine Ombudsstelle für…
- …Angelegenheiten mit Banken. Sind Sie nicht einverstanden mit der Vermögensverwaltung, können Sie dort eine Beschwerde platzieren.
- …Probleme mit einer Stadtverwaltung. Sind Sie unzufrieden mit der Stadtverwaltung, können Sie sich dorthin begeben.
- …ungelöste Fragen mit dem öffentlichen Verkehr. Sind Sie mit Ihrer Busse nicht zufrieden, können Sie dort antraben.
- …Konflikte zwischen Optiker und Kunden. Sind Sie unzufrieden mit Ihren Kontaktlinsen, können Sie dort nach einer Lösung suchen, um ihre Kontaktlinsen Probleme zu beheben.
- …Beanstandungen gegen das publizistische Angebot des SRF. Sind Sie mit den Sendungen nicht zufrieden, dürfen Sie sich dort beschweren.
Neben diesen vorgestellten Stellen gibt es noch unzählige andere Stellen, bei welchen Sie sich melden können. Am besten suchen Sie via Google nach der für Sie geeignete Ombudsstelle. Mit diesem Vorgehen sparen Sie sich also Zeit und Geld.




Bin ich nun verrückt? Muss man als hellokitty Fan zwangsläufig Gaga sein?




